Aufbissempfindlichkeit bei überkrontem Ankerzahn

Bei einem überkronten Zahn (Anker 48), Brücke 43-48 besteht fortlaufend Aufbissempfindlichkeit schwankender Intensität (tagesabhängig). Röntgenbefund unauffällig, nicht klopfempfindlich, kein "tiefer" Schmerz, sondern eher unangenehmes Schmerz-/Druckgefühl beim Kauen im Bereich der Krone selbst. (Gefühl, dass der Zahn mit der Krone irgendwie ‚nicht zurecht kommt’.) Ber Biss wurde überprüft und erscheint auch aus meiner Sicht (Pat.) optimal. Es wurde ein Medikament (bitter schmeckend) in die Zahnfleischtaschen eingebracht, ohne Wirkung. Zahnfleischprobleme bestehen offensichtlich nicht. Ich habe desweiteren allgemein sehr lange feine Wurzeln. Die Brücke (aus 2013) hatte sich bereits ein Mal gelockert und wurde wieder befestigt. Die Beschwerden traten aber auch direkt nach dem Wiedereinsetzen erneut auf. Meine Frage: Ist nun die einzige Möglichkeit eine Wurzelbehandlung oder könnte noch etwas anderes versucht werden, z. B. ein Austausch der Füllung des Zahnes? Der Behandler wollte bislang von einer Wurzelbehandlung absehen, da der Zahn als gesund gilt. Ich selber habe grundsätzlich keine Bedenken wegen der Behandlung selbst, sehe aber echte Probleme auf mich zukommen, falls die Wurzelbehandlung nicht optimal verläuft. Da 46 und 47 bereits fehlen, wäre dann wohl nur herausnehmbarer ZE oder ein Implantat die Alternative. Danke für eine Antwort!

Frage vom: 2016-11-25 19:04:37 | 2386 | 1234

Antworten (3):

Ich vermute mal, dass das mit einer Wurzelbehandlung nicht besser wird. Weitere Vermutung: es liegt an der Belastung des Zahns durch die große Spanne. In solchen Fällen kann man z.B. eine sog. Torsisonsbrücke machen lassen. Das geht natürlich nur mit Metallkeramik und einem Techniker, der das noch kann

Antwort vom: 2016-11-25 19:57:23

ZAHNSCHÖN AM MÜHLENBERG CARMEN K. EMMERICH ZAHNÄRZTIN
Bergisch Gladbach

mein Helfer mit Herz

Wie die Kollegin wäre ich (auch ohne Röntgenbild) mit der Wurzelbehandlung am Weisheitszahn (8er) kritisch. Wegen der langen Brückenspanne im Seitenzahnbereich und Kauzentrum wäre für mich angesichts der Brückenspanne (Breite der Zahnlücke) die fachliche primäre Lösung eher eine Implantatversorgung gewesen. Dass dies nicht immer machbar ist, ist leider eine andere Sache. Man muss unterscheiden zwischen fachlich optimal und real machbar.

Antwort vom: 2016-12-14 19:12:24

ZahnarztPraxis im GrunauPark
Bayreuth - OT Aichig

mein Helfer mit Herz

Hallo lieber Patient. . Wenn ich das richtig versatnden habe sind die Zähne 43 44 45 und 48 Brückenpfeiler und die Zähne 46 und 47 Brückenglieder . das würde bedeuten , dass die brückenspanne nicht zu lang ist. Leder ist aus der Ferne nicht beurteilbar welche Ursache die Beschwerden haben könnten. Sie Fragen : ... " Ist nun die einzige Möglichkeit eine Wurzelbehandlung oder könnte noch etwas anderes versucht werden, z. B. ein Austausch der Füllung des Zahnes?" Ich persönlich meine , dass das auf alle Fälle zunächst gemacht werden sollte bevor der Zahn wurzelbehandelt wird. Wenn danach keine Änderung zum Besseren feststellbar ist , könnte man über Alternativen nachdenken. Sicher ist eine Wurzelbehandlung am 8 er keine einfache Sache aber eine Endodontolge würde es höchstwahrscheinlich schon "hinkriegen". Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte würde ich persönlich meinen , dass Sie den Rat eines Endodontologen einholen sollten . . Herzliche Grüsse aus Heidelberg.

Antwort vom: 2016-12-14 21:07:53

Dr. Christine Schröder M.A. Heidelberg
Heidelberg

super einfühlsam gekümmert