Deckplattenimpression Th1 ohne Höhenminderung der Hinterkante sowie große Wurzeltaschenzysten

Sehr geehrte Damen und Herren, bin ziemlich verzweifelt. Habe Morbus Adisson u. Hashimoto - außerdem noch einen chronischen Herzbeutelerguß. Demzufolge nehme ich Hydrocortison und Astonin H, L-Thyrox und Concor ein. Ich bin 57 Jahre und gehe regelmäßig zum Endokrinologen und lasse auch Knochendichtmessung machen, der konstant ist. Vitamin D 3 ist mit 29,3 im unteren Normalbereich - nehme ich aber ein. Kalzium vertrage ich nicht. Ich kann nicht sagen, ob der Deckplatteneinbruch durch das Einrenken verursacht wurde oder durch eine Kerze (Schulterstand). Aber keiner sagt mir richtig, was ich jetzt darf und was nicht. Nur liegen - die Muskelatur geht stark zurück. Das Wirbelsäulen-Zentrum ist nicht auf Brustwirbel spezialisiert und der Orthopäde sagt, liegen, liegen.... aber ich habe keine Schmerzen an dem Brustwirbel sondern in der umliegenden Muskelatur durch das Liegen, zumal ich auch ein Hohlkreuz und Skoliose der BWS habe. Was bedeuten dann die Wurzeltaschen, eine größere (2,6X2,6) und mehrere Kleinere. Bin ziemlich verzweifelt - und habe große Angst, weil gesagt wurde, dass ansonsten 6 Wochen Gipsbett oder 4 Löcher im Kopf und mit einem Helm gerichtet wird?!!! Aber welche Tätigkeit darf ich und welche nicht? Gehen, Sitzen, Liegen, Anziehen? PS: Es hilft auch nicht, das ich Privatpatient bin - man ist trotzdem allein gelassen :((( Kennen Sie einen geeigneten wirklich guten Orthopäden mit dem speziellen Gebiet Brustwirbelsäule, der es mir erklärt? Im Voraus vielen Dank ...L.G. Karin

Frage vom: 2016-05-24 13:04:48 | 2386 | 1234

Antworten (2):

Liebe Patientin, dem Wunsch nach körperlicher Aktivität kann ich nur zustimmen. Eine weitere Bewegungseinschränkung würde im Lauf der Zeit zu deutlichem Muskelschwund führen und die Probleme verstärken. Daher ist es wichtig die Gelenke und Muskeln weiter zu trainieren. Im Voraus dargestellten Falle würde ich daher zu einer Wassergymnastik und zu einer Krankengymnastik im so genannten Schlingentisch raten, da hier die geringsten Belastungsspitzen auftreten. Bei der bekannten cardialen Vorerkrankung sollte dies jedoch vorab mit dem behandelnden Kardiologen abgesprochen werden. In der Hoffnung hiermit einen brauchbaren Ratschlag gegeben zu haben, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen Dr. Dirk Stolber

Antwort vom: 2016-05-31 09:44:37

Sehr geehrter Herr Dr. Stolber, vielen Dank für Ihre Rückantwort! Aber eine Frage hätte ich doch noch: Was hat es mit den Wurzeltaschen auf sich, zumal die eine mit 2,6 auf 2,6 in der gleichen Höhe ist wie der Bruch! Es liegt allerdings im Spinalkanal. Muß diese operiert werden? Im voraus vielen Dank L.G. Karin

Antwort vom: 2016-05-31 12:12:25